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Quecksilberbelastung im Körper nachweisen

Um Quecksilber im Körper nachweisen zu können, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. So gibt es das Biomonitoring, bei dem Anhand von Urin-, Blut- und/oder Haarproben die Belastung im Körper nachgewiesen werden kann. Wenn man Quecksilber mit dem Blut nachgewiesen werden soll, werden bei der Analyse des Vollblutes, anorganische und organische Quecksilberverbindungen erfasst. Anorganisches Quecksilber hat nur eine kurze Halbwertszeiten, zeigen somit die aktuelle Belastung auf. Bei Quecksilberbelastungen bietet sich eine Qecksilberausleitung an, die so ähnlich verläuft, wie die Schwermetallausleitung.

Urinanalyse

Mit der Analyse des Urins wird selektiv die Belastung anorganischem Quecksilber erfasst. Die organische Quecksilberverbindung wird über den Stuhl ausgeschieden und kann im Urin nicht nachgewiesen werden. Anorganisches Quecksilber kann ebenso über den Stuhl ausgeschieden werden, vor allem dann, wenn die Menge sehr hoch ist. Bei der Analyse des Urins wird meist 24 Stunden gesammelt oder aber der Morgenurin untersucht, denn die Konzentration von Quecksilber im Urin, unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Auch sollte der Urin unbedingt mit dem Polyethylengefäß gesammelt werden, denn in einem Glasgefäß kann das Quecksilber absorbiert werden und die Messwerte würden nicht stimmen. Im Urin ist auf jeden Fall eine Quecksilberbelastung  nachweisbar.

Haaranalyse

Auch im Haar kann man die Quecksilberbelastung im Körper nachweisen und zwar organisches Quecksilber. Dieses wird in die Haarwurzel eingebaut, von daher unterzieht man sich hier einer guten Analyse. Anorganisches Quecksilber ist über die Haare nicht nachweisbar. Mit der streckenweise Analyse kann man sogar länger zurückliegenden Belastungen durch Quecksilber im Körper nachweisen. Dies ist so, weil die Quecksilberbelastung in den Haaren bei etwa 250 bis 350fach über den entsprechenden Blutwerten liegt. Aber der Nachweis von Organoquecksilber-Gehalt im Haar recht schwierig ist und es liegen leider auch noch keine Referenzwerte vor.

Die Untersuchungen kann man je nach Arzt, bei seinem Hausarzt, bei einem Facharzt für Naturheilkunde oder auch bei einem Homöopathen durchführen lassen. Viele Hausärzte spezialisieren sich derzeit auch auf die Naturheilkunde, weil klar ersichtlich ist, dass sich immer mehr Menschen dafür interessieren und zu Spezialisten gehen. Damit man seine Patienten nicht verliert und auf beiden Ebenen helfen kann, wendet man sich auch der Naturheilkunde zu und bietet dementsprechend auch mehr, als nur die Blutuntersuchung an.

Quecksilberbelastung

Wichtig ist, dass sich ein Patient auf Quecksilberbelastung untersuchen lässt, wenn er den Verdacht hat, damit vergiftet zu sein oder allergisch auf Amalgam zu reagieren. Nicht nur der Nachweis im Körper ist wichtig, sondern auch die Ausleitung. Die Quecksilberausleitung verläuft ähnlich wie die Schwermetallausleitung. Diese ist nicht sonderlich schwer und auch nicht wirklich kostspielig, sorgt aber dafür, dass man den Geschmack nach Metall im Mund loswird, dass sich Herz-Kreislauf-Beschwerden bessern, die keinen wirklichen organischen Befund haben.

Das man sich nicht immer ständig müde und schlapp fühlt und mehr. Wer sich einmal anschaut, welche Beschwerden Quecksilber verursachen kann, wird sich nur zu gerne dem Nachweis und der Ausleitung zuwenden. Man muss nicht immer akzeptieren, dass ein Hausarzt gewisse Beschwerden auf die Psyche schiebt. Dies ist zwar manchmal in der Tat so, aber wenn man untersuchen lässt, ob die Amalgamfüllungen für Quecksilberablagerungen gesorgt haben oder auch bestimmte Nahrungsmittel, kann man so manche Symptome vielleicht für immer verabschieden, wenn man die Füllungen entfernen lässt und die Ausleitung für sich anwendet.

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