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Kupfer: die Balance ist wichtig

Kupfer ist kein Schwermetall, was den Körper ausschließlich Schaden zufügt. Gerade das Gegenteil ist hier der Fall. Unser Körper braucht Kupfer zum Überleben, denn es handelt sich hier um ein wichtiges Spurenelement.

Wichtig ist hier die richtige Balance. Denn sowohl zu viel als auch zu wenig Kupfer kann den Körper schädigen. Ein Kupfermangel kann zu Krankheiten führen. Haben Sie zu viel von diesem Schwermetall im Körper, kommt es zu einer Vergiftung.

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Was ist Kupfer?

Bei Kupfer handelt es sich um ein sehr weiches Metall, welches dennoch zu den Schwermetallen zählt. Kupfer findet in unterschiedlichen Bereich seine Anwendung. Als Stromleiter ist das Material ideal.

Außerdem wird es gerne zu Dekorationen im Möbelbereich eingesetzt. Aber auch in unserem Körper kommt es vor und ist sogar sehr wichtig zum Leben. Es handelt sich in diesem Fall um ein wichtiges Spurenelement.

Kupfer ist unentbehrlich für die Zellatmung. Nur so kann der Sauerstoff in die Zellen gelangen. Hierfür reichen jedoch geringste Mengen. Sollte zu viel Kupfer vorhanden sein, kommt es zu einer Vergiftung

Das Spurenelement kommt hauptsächlich in der Leber vor. Aber auch in den Knochen, dem Gehirn und den Muskeln reichert es sich an. Sollte zu viel Kupfer in der Leber sein, wird es an die Galle abgegeben.

Der größte Teil wird jedoch über den Darm ausgeschieden oder durch die Nieren aus dem Körper gespült. In der Regel befinden sich zwischen 80 und 150 Milligramm Kupfer im Körper. Das ist eine gesunde Menge.

Kupferwert zu hoch oder zu niedrig?

Für den Organismus ist es wichtig, dass ein bestimmter Wert an Kupfer im Körper vorhanden ist. Weder ein Mangel, noch ein Überschuss an dem Schwermetall ist für den Menschen gesund und förderlich.

Es gibt unterschiedliche Zeichen, an denen Sie erkennen können, ob Sie die richtige Balance gefunden haben, oder nicht. Es ist wichtig, dass Sie dann darauf reagieren und sich Hilfe suchen.

Einen niedrigen Wert erkennen

Es gibt einige Krankheiten, die auf einen zu geringen Kupferwert zurückzuführen sind. Bekannt sind da zum einen die Morbus Wilson Krankheit und zum anderen das Menkes-Syndrom.

Beides sind erbliche Stoffwechselkrankheiten, die in unmittelbaren Zusammenhang mit einem niedrigen Kupferspiegel stehen. Sie kommen jedoch ziemlich selten vor und sind daher im Volksmund nicht sehr bekannt.

Bei Morbus Wilson bekommt die Galle nicht ausreichend Kupfer von der Leber. Außerdem ist die Bildung von einem Eiweißstoff gestört. Das Kupfer verbleibt also in der Leber. Ist dieser Verlauf sehr mild, fallen kaum Anzeichen für die Krankheit auf.

Aus diesem Grund liegt die geschätzte Dunkelziffer bei den erkrankten Menschen sehr hoch. Viele leiden zwar an Morbus Wilson, jedoch wird es nicht diagnostiziert, da eindeutige Anzeichen häufig fehlen.

Das Kupfer kann sich dann aber nicht nur in der Leber ansammeln, sondern auch in den Augen oder im Gehirn. Die Folge sind in diesem Fall Schäden an den jeweiligen Organen und am Gewebe.

Ein typisches Anzeichen für eine Ansammlung von Kupfer in den Augen ist der sogenannte Kayser-Fleischer-Ring. Direkt am Rand der Hornhaut ist dann ein kupferfarbener brauner Ring zu sehen.

Die Krankheiten oder auch der Kupfermangel selber sind sehr selten. In der Regel sind Menschen davon betroffen, die bereits eine Darmerkrankung haben. Auch in Verbindung mit anderen Mangelerscheinung ist ein geringer Wert an Kupfer festzustellen.

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Der Kupferwert liegt zu hoch

Der Kupferspiegel im Blut nimmt rapide zu, wenn Sie zum Beispiel unter Stress leiden. Auch Frauen in der Schwangerschaft bekommen häufig mit einem höheren Wert an Kupfer zu tun. Das ist auf die Östrogene zurückzuführen.

Ebenso lassen unterschiedliche Krankheiten den Wert steigen. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, verschiedene Infektionen oder auch einige Krebsarten. Aber auch auf natürlichen Wege gelangt das Kupfer in den Körper.

Sobald der Körper eine zu große Menge an dem Schwermetall aufgenommen hat, können unterschiedliche Symptome auftreten. Entzündungen an den Atemwegen und Arthritis kommen dabei sehr häufig vor.

Aber auch zu hoher Blutdruck bis hin zu einem Herzinfarkt, Verdauungsprobleme und Stoffwechselstörungen sind häufige Begleiterscheinungen von einer Kupfervergiftung. In diesem Fall müssen Sie handeln.

Medikamente gibt es hier nicht wirklich. Viel mehr wird durch andere Stoffe versucht das Gleichgewicht wiederherzustellen. Ideal dafür sind Zink, Mangan oder auch Vitamin B6.

Ob Sie einen zu hohen Kupferspiegel haben können Sie durch eine Blutabnahme oder auch durch die Haarmineralanalyse feststellen lassen. Erst wenn Sie ein Ergebnis haben können Sie die hohen Werte senken.

Der genaue Wert ist auch wichtig, um die Schwere der Vergiftung festzustellen. Je nachdem wie hoch der Kupferspiegel ist, müssen die Gegenmaßnahmen angepasst werden.

Kupfer in den Leitungen

In einigen Fällen gelangt zu viel Kupfer auch über die Leitungen vom Wasser in den Körper. Gerade zu Beginn der 80er Jahre war es sehr beliebt Kupferrohre bei dem Hausbau zu verwenden.

Zeitgleich wuchsen aber auch die Erkrankungen, die zu dem Zeitpunkt noch keine Erklärung fanden. Erst 1987 fanden die Ärzte heraus, dass dieses unmittelbar mit einem zu hohen Kupferspiegel Zusammenhang.

Die Vergiftung fand hier über einen langen Zeitraum statt. Bei jedem Zähneputzen, duschen oder auch kochen gelang Kupfer in den Körper. Dieser schleichende Vorgang führte auf Dauer zu einer Vergiftung.

Zu dieser Zeit endeten besonders schwere Verläufe in einer Leberzirrhose oder Leberfibrose. Das hat bis zu der heutigen Zeit nachgelassen, da ein erhöhter Kupferspiegel früher erkannt und behandelt wird.

Die Symptome sind dabei sehr weitläufig. Neben Durchfall und Erbrechen können auch Kopfschmerzen und Schwindel auftreten. Gerade das macht die Diagnose und das Ausschleichen sehr schwer.

Mittlerweile wurde ein Grenzwert festgelegt. Pro Liter Wasser dürfen nicht mehr als 2 mg Kupfer enthalten sein. Sie können also ganz schnell feststellen, ob diese Grenze bei Ihnen zu Hause überschritten wird.

Es gibt spezielle Tests, die dafür ausgelegt sind. Mithilfe dieser Analysen lassen sich die Werte sehr schnell und vor allem günstig zu Hause testen. Sie brauchen also keinen Fachmann oder ein Labor dafür.

Sollten Ihr Trinkwasser einen erhöhten Wert aufzeigen, dann müssen Sie an umfangreiche Umbauarbeiten denken. Die Rohre sollten auf jeden Fall durch neue Leitungen ersetzt werden. Denn nur so können Sie eine dauerhafte Vergiftung vermeiden.

Gerade wenn Sie Kinder oder Säuglinge haben, ist das für die Gesundheit unablässig. Hier zeigen sich schnellere Vergiftungserscheinungen und somit auch ein schnellerer Verlauf. Die Gefahr, dass dauerhafte Schäden zurückbleiben, ist hier sehr hoch.

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