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Blei schädigt den Körper

Eines der Schwermetalle, die der Körper nicht mal in kleinen Mengen benötigt ist Blei. Hierbei handelt es sich um ein Schwermetall, was den Menschen und vor allem den Organismus schon in geringen Mengen schädigen kann.

Was genau Blei mit den Menschen anrichtet und wie es überhaupt zu einer Vergiftung kommen kann, möchten wir Ihnen in diesem Artikel erklären. Außerdem erfahren Sie, was Sie bei einer Vergiftung tun sollten.

Es ist überlebenswichtig, die Symptome und auch die Ursachen zu kennen und umgehend zu behandeln. Kleinste Mengen können zu Langzeitschäden führen. Der Organismus wird dauerhaft geschädigt.

Die Aufnahme von Blei

Der Körper und somit auch der Organismus können auf unterschiedlichen Wegen Blei aufnehmen. Es gibt dabei ein weitläufiges Gebiet und viele verschiedene Möglichkeiten. In der Regel merken Sie erst bei den ersten Symptomen von dieser Aufnahme.

In der Zeit von 1910 bis ca. 1930 starben viele Maler an den Folgen einer Vergiftung durch Blei. Erst Jahre später wurde bekannt, dass die Ursache an den Farben lag, die diese Maler verwendet haben. Heute gibt es keine Farbe mehr, die Blei enthält.

Ein weiteres Risiko gingen viele Autofahrer ein, die ihr Auto mit Benzin tanken mussten. In der Zeit von 1985 bis 2000 wurde bleiversetztes Benzin jedoch vom Markt genommen. Heute bekommen Sie nur noch bleifreies Benzin.

Bleibelastung in der Luft

Anlagen, die Blei verhütten oder auch Abfallverbrennungsanlagen setzen bei dem Vorgang einen feinen Staub frei, der mit dem giftigen Schwermetall belastet ist. Durch den Wind können diese kleinen Partikel sehr weit getragen werden.

In der heutigen Zeit brauchen Menschen, die in der Umgebung einer solchen Anlage wohnen, jedoch keine Befürchtungen haben. Mittlerweile verbrennen die Anlagen so gut, dass eine Schadstoffbelastung für niemanden mehr eine Rolle spielt.

Anders sieht es da bei den Mitarbeitern der jeweiligen bleiverarbeitenden Fabriken aus. Auch wenn es hier Sicherheitsvorkehrungen gibt, kann eine dauerhafte Belastung und damit Schädigung nicht ausgeschlossen werden.

Lebensmittel, die Blei enthalten

Nicht nur über die Luft, sondern auch über das Essen und das Trinken kann Blei in den Körper gelangen. Unterschiedliche Lebensmittel, wie zum Beispiel einige Pilze, enthalten eine sehr hohe Konzentration des Schwermetalls.

Aber auch in Süßwasserfischen, in Innereien von unterschiedlichen Tieren und Muscheln lassen sich immer wieder sehr hohe Bleigehalte feststellen. Hier gibt es gewisse Obergrenzen, die für die Sicherheit festgelegt wurden.

Enthält ein Lebensmittel mehr Blei, als der empfohlene Grenzwert angibt, dann darf dieses Produkt nicht in den Verkauf und somit auch nicht zum Endverbraucher. Strenge Kontrollen ermöglichen die Einhaltung.

Vorsichtig sollten Sie jedoch mit Trinkwasser sein, wenn Sie in einem alten Haus wohnen. Hier sind häufig Rohre aus Blei verbaut, die es in neuen Häusern nicht mehr gibt. Diese Rohre können jedoch Giftstoffe abgeben.

Der beste Weg ist hier eine Sanierung des Rohrsystems. Sollten Sie weiterhin das Wasser aus diesen alten Leitungen nutzen, werden Sie langsam und stetig eine Bleivergiftung in Ihrem Körper hervorrufen.

Weitere Ursachen

Natürlich gibt es auch noch andere Wege, auf denen das Blei einfach und schnell in den Körper gelangen kann. Eine sehr verbreitete Art ist das Rauchen. Über den Rauch gelangen viele Giftstoffe in den Körper. Darunter auch Blei.

Aber auch Gewürze aus dem Ausland, selbst gebrauter Alkohol oder Hobby Glasbläserei können Ursachen für eine Bleivergiftung sein. Kosmetik und auch Nahrungsergänzungsmittel zählen ebenfalls dazu.

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Bevor Sie sich also eines dieser Dinge kaufen oder ausüben möchten, sollten Sie den Inhalt genau kennen. Befinden sich keine Angaben über Zusammensetzungen oder Inhaltsstoffe auf dem Produkt, sollten Sie unbedingt Abstand von dem Kauf nehmen.

Was passiert bei einer Bleivergiftung?

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten der Vergiftung. Mediziner unterscheiden zwischen einer akuten und einer chronischen Vergiftung. Die Unterschiede sind bei der Behandlung sehr wichtig.

Eine Vergiftung, die akut ist, entsteht, wenn der Körper eine sehr große Menge auf einmal zu sich nimmt. Die chronische Bleivergiftung wird jedoch durch eine langsame und dauerhafte Aufnahme von Gift verursacht.

Die Symptome sind jedoch bei beiden Arten dieselben. Betroffene bemerken ein Kopf- und Gliederschmerz, Bauchkrämpfe oder auch eine gewisse Abgeschlagenheit. Besonders schwere Verläufe können sogar zum Kreislaufversagen oder Koma führen.

Leiden Sie unter einer akuten Bleivergiftung hilft hier in der Regel eine Magenspülung. Das Blei ist noch nicht in den Organismus gelangt und daher einfacher aus dem Körper zu bekommen.

Bei der chronischen Variante ist es jedoch ein wenig schwerer. Sind die Folgen noch nicht sehr schwerwiegend, kann eine Ausschleichen des Schwermetalls erfolgen. Bei sehr starken Symptomen sollten Sie allerdings einen Arzt aufsuchen.

Es gibt unterschiedliche Medikamente, die das Blei binden. Es kann dann über die Niere ausgeschieden werden. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern und bedarf einer regelmäßigen Kontrolle.

Das Ausschleichen, egal auf welche Art, kann jedoch sehr lange dauern. Blei wird nur schwer abgebaut und somit auch sehr langsam vom Körper selber ausgeschieden. Sie brauchen ein wenig Geduld.

Die Prognose und die Heilung hängen zum einen von der Art der Vergiftung und zum anderen von der Dauer ab. Je nachdem wie schnell die Bleivergiftung behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Die Folgen einer Bleivergiftung

Das Blei greift unterschiedliche Organe und Systeme im Körper an. Eine dauerhafte Schädigung ist häufig die Folge. Daher ist es wichtig, bereits bei den ersten Symptomen zu reagieren.

Unterschiedliche Test und Untersuchungen führen dazu, dass eine Belastung von einem Schwermetall schnell erkannt wird. Eine Haarmineralanalyse oder auch ein Bluttest führen zu schnellen Ergebnissen.

Blei greift das Nervensystem an. Sollte die Vergiftung nicht schnelle erkannt und behandelt werden, kann es hier zu dauerhaften Lähmungen kommen. Auch Gefühllosigkeit sind Folgeschäden einer Vergiftung durch Blei.

Sollten die Nieren einer dauerhaften Belastung durch Blei ausgesetzt sein, dann kommt es hier zu einem absterbenden Gewebe. Das Organ kann also nicht mehr richtig funktionieren und lässt sich auch nicht wieder regenerieren.

Besonders betroffen sind jedoch die Fortpflanzungsorgane. Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Unfruchtbarkeit kommen. Milde Verläufe zeigen eine Fehlbildung des Babys oder auch andere Schäden.

Häufig kommen die Kinder früher zur Welt, wenn die Mutter unter einer Bleivergiftung leidet. Das kann sich auf die Entwicklung von Körper und Geist auswirken: Lernschwächen sind hier keine Seltenheit.

Bereits im Mutterleib bekommt das Baby geringe Mengen des Bleis über die Nabelschnur verabreicht. Es sollte also nach der Geburt umgehend auf eine Bleivergiftung getestet und im schlimmsten Fall behandelt werden.

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